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In der Wissenschaftslandschaft formiert sich mit den Kulturwissenschaften eine Forschungsrichtung, die über den traditionellen Rahmen der Geisteswissenschaften hinausgreift. Die Reihe Spektrum Kulturwissenschaften bietet anhand ausgewählter Beiträge Einblicke in die vielfältigen Probleme und Fragestellungen. Auf diese Weise sollen unterschiedliche Methoden und Herangehensweisen des modernen kulturwissenschaftlichen Arbeitens vorgestellt werden. Im Rahmen dieser neuen Forschungs- werkstatt sollen sowohl Arbeiten von jüngeren Wissenschaftlern als auch von etablierten Forschern aufgenommen werden. (aus dem Vorwort von Ulrich Knefelkamp) Dorothea Elisabeth Benda: Ananas und Rizinus Bd. 5 Krystyna Gabrielska / Ulrich Knefelkamp (Hrsg.): Brückenschläge Bd. 3 Elmar Geus: Mörder, Diebe, Räuber Bd. 6 Norbert Holst: Mundus Mirabilia Mentalität Bd. 1 Wolfgang F. Reddig: Bürgerspital und Bischofstadt Bd. 2 Siegbert Rummler: Medizinische Dissertationen Bd. 9 Franz-Georg Scheffczyk: Aufgabe oder Ende des Denkmalschutzes Bd. 8 Heike Schwab: Toleranz und Vorurteil Bd. 4 Bernhard Spörlein: Die ältere Universität Bamberg (16481803) Bd. 7 | ||||
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Dorothea Elisabeth Benda: Ananas und Rizinus Heilpflanzen Brasiliens im Spiegel ausgewählter Reiseberichte des 16. und 17. Jahrhunderts Die europäische Expansion in derfrüheren Neuzeit erfaßte die Neue Welt in verschiedenerlei Hinsicht. Wurde in den früheren Berichten des 16. Jahrhunderts die Beschreibungdes Landes und seiner Flora und Fauna noch anderen Intentionen untergeordnet, so zeigen die Texte des 17. Jahrhunderts bereits eine gezielte und systematische Aufnahme der Gegebenheiten. Im Zentrum dieser kultur- wissenschaftlichen Dissertation einer Pharmazeutin stehen zwei Fragen. Die erste behandeltdie Sichtweise der Europäer, die im 16. und 17. Jahrhundert die brasilianischeKultur betrachteten. Die zweite Frage bezieht sich auf die brasilianische traditionelle Medizin und Heilpflanzen und ihre Verwendung in der modernen Heilkunde. Somit greift die Arbeit ein Thema auf, das in der gesellschaftlichen Diskussion eine wichtige Rolle spielt und die Funktion kulturwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Fragestellungen in interdisziplinärer Zusammenarbeit verdeutlicht. Inhaltsverzeichnis Berlin 2000 169 Seiten, 14 Abbildungen 15 x 21 cm, kart. Einband EUR 17,80 ISBN 3-931278-02-6 nach oben |
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Krystyna Gabrielska / Ulrich Knefelkamp (Hrsg.): Brückenschläge Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) und Breslau Vorträge der ersten gemeinsamen Ringvorlesung der Europa- Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Universität Breslau Aus dem Vorwort von Krystyna Gabryjelska und Ulrich Knefelkamp: Im Jahr 1811 wurde die alte Viadrina aufgehoben und nach Breslau verlegt. Die Breslauer Universität trug noch ca. 100 Jahre den Namen Viadrina. Als nun 1991 in Frankfurt (Oder) die Viadrina wiedergegründet wurde, war auch die Breslauer Universität daran beteiligt. In der Tradition dieser langen Beziehung zueinander haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Universitäten zusammen- gefunden, um sich in einer Ringvorlesung mit ihren Forschungsgebieten vorzustellen. Unter dem Titel Brückenschläge Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) und Breslau wurde die Veranstaltung durchgeführt, die den Beginn einer neuen intensiven partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitäten dokumentieren sollte. Inhaltsverzeichnis Berlin 2000 134 Seiten, 14 abbildungen 15 x 23 cm, kart. Einband EUR 17,80 ISBN 3-931278-13-1 nach oben |
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Elmar Geus: Mörder, Diebe, Räuber Historische Betrachtung des deutschen Strafrechts von der Carolina bis zum Reichsstrafgesetzbuch Die Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532, das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794 und das Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund von 1870 und das Deutsche Reich von 1871 bilden Gesetzgebungen, die jeweils in eine staatliche Formationsperiode eingebunden waren. Die staatlichen Ordnungen waren jeweils politische Gebilde, die einer Konsolidierung im Inneren bedurften. Das Strafrecht wurde als Teil des gesamten Rechts zu einem wichtigen Baustein in diesem gesellschaftlichen Verfassungsmosaik. Dabei nahmen die Herrscherpersönlichkeiten und politisch Verantwortlichen in unterschiedlichem Maße Einfluss auf die Entstehung. Inhaltsverzeichnis Berlin 2002 292 Seiten, 10 Abbildungen 15 x 23 cm, kart. Einband EUR 20,00 ISBN 3-931278-14-X nach oben |
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Norbert Holst: Mundus Mirabilia Mentalität Weltbild und Quellen des Karthographen Johannes Schöner Eine Spurensuche Der fränkiche Humanist Johannes Schöner (14771547) gehört zu den bedeutendsten Globenherstellern der Frühen Neuzeit. Seine zahlreichen kartographischen und geographischen Werke wurden von seinen Zeitgenossen wie von der Forschung durchaus bejubelt, doch ebenso häufig in ihrer Bedeutung verkannt. Norbert Holst analysiert Schöners Globen und Schriften, spürt den Quellen nach und skiziert ein Weltbild, das sich als unerwartet komplex und bisweilen rätselhaft erweist. Frankfurt (Oder) / Bamberg 1999 112 Seiten, 22 Abbildungen 15 x 23 cm, kart. Einband EUR 15,24 ISBN 3-931278-10-7 nach oben |
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Wolfgang F. Reddig: Bürgerspital und Bischofstadt Das St. Katharinen- und das St. Elisabethenspital in Bamberg vom 13.18. Jahrhundert Vergleichende Studie zu Struktur, Besitz und Wirtschaft Der funktionelle Wandel bürgerlicher Sozialstiftungen in einer Bischofstadt des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit steht im Mittelpunkt dieser sozial und wirtschaftsgeschichtlich ausgerichteten Untersuchung. Als typische Gründungen reicher Bürger waren in Bamberg im 13. und 14. Jahrhundert zwei von einander unabhängige Institutionen der geschlossenen Armenfürsorge entstanden. Auf breiter Quellenbasis werden sowohl ihre Besitzentwicklung und die Wirtschaftsführung, wie eingehend die innere Struktur mit Verwaltungs- und Dienstpersonal und dem Pfründewesen geschildert. Frankfurt (Oder) / Bamberg 1998 475 Seiten, 7 Abbildungen 15 x 23 cm, kart. Einband EUR 20,35 ISBN 3-931278-11-5 nach oben |
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Siegbert Rummler: Medizinische Dissertationen Ein Beitrag für die Gesundheitliche Volksaufklärung in Brandenburg-Preußen? Inhaltsverzeichnis (PDF) Schöneiche b. Berlin 2007 352 Seiten, 22 Abbildungen 21 x 14,75 cm, kart. Einband EUR 40,00 ISBN 978-3-931278-42-7 nach oben |
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Franz-Georg Scheffczyk: Aufgabe oder Ende des Denkmalschutzes Ergebnisse und Folgen anhand von Fallbeispielen im Rhein-Neckar-Kreis Können Einrichtungen, Gesetze und Institutionen des Denkmalschutzes noch ihre Aufgabe erfüllen oder stehen sie vor dem Ende? Der Autor geht dieser Frage auf der Basis seiner Tätigkeit als Kreisdenkmalpfleger im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg nach. Neben einer Darstellung der Strukturen des Denkmalschutzes in Baden-Württemberg und deren gravierender Veränderungen in den letzten Jahren werden theoretische Überlegungen sowie konkret am Schutz der Baudenkmale beteiligte Personen und Institutionen und deren Wirkung vorgestellt. Die Realität des formulierten Anspruchs an die Denkmalpflege, der sich immer wieder auf gültige internationale Standards bezieht, wird an verschiedenen Beispielen sakralen und profanen Bauten sowie einem Ensemble im Rhein-Neckar-Kreis an der Praxis heutigen Denkmalschutzes überprüft. Der Autor zieht eine ernüchternde Bilanz, zeigt jedoch auch Wege aus der Krise des Denkmalschutzes auf. Inhaltsverzeichnis Schöneiche bei Berlin 2006 252 Seiten, 18 Abbildungen 15 x 23 cm, kart. Einband EUR 25,00 ISBN 13: 978-3-931278-30-4 ISBN 10: 3-931278-30-1 nach oben |
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Heike Schwab: Toleranz und Vorurteil Reiseerlebnisse spätmittelalterlicher Jerusalempilger Während für uns heute der Begriff reisen ein Synonym für die schönsten Wochen des Jahres ist, hat eine Reise in den mittelalterlichen Quellen einen ganz anderen Stellenwert: sowohl bei den fiktiven Erlebnissen eines Alexander als auch bei dem autobiographischen Bericht eines Johannes von Butzbach wird deutlich, mit welch unglaublichen, manchmal sogar lebensgefährlichen Strapazen das Reisen im Mittelalter verbunden war. Und nicht von ungefähr ist das englische Verb to travel mit dem französischen travailler oder wurde nicht selten in mittelalterlichen Testamenten das Nomen Arbeit synonym für Reise verwendet. Man sollte daher vermuten, daß niemand sich im Mittelalter freiwillig zum Reisen entschloss. Im krassen Widerspruch dazu steht allerdings die Tatsache, dass vor allem im Spätmittelalter ein wahrer Reiseboom existierte. Uns so stellt sich für uns heute die Frage, weshalb der mittelalterliche Reisende, wenn er nicht zu der Reise gezwungen wurde, überhaupt diese Strapazen auf sich nahm und ob sich eine wie auch immer geartete Reiselust im Mittelalter feststellen läßt. (Aus der Einleitung) Inhaltsverzeichnis Berlin 2002 219 Seiten, 18 Abbildungen 15 x 23 cm, kart. Einband EUR 20,00 ISBN 3-931278-12-3 nach oben |
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Bernhard Spörlein: Die ältere Universität Bamberg (16481803) Studien zur Institutionen- und Sozialgeschichte Viele im Gefolge der Herrschaftssäkularisation um 1800 aufgehobenen Universitäten der Fürstbistümer des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation sind von der Geschichtsforschung lange Zeit vergessen oder nur am Rande berücksichtigt worden. Das gilt auch für die Universität des geistlichen Fürstentums Bamberg, die von 1648 bis 1803 bestand. Einen wichtigen Beitrag zum Schließen dieser Forschungslücke leistet das vorliegende Buch. Zum einen behandelt es die Institutionengeschichte der älteren Universität Bamberg. Zum anderen haben die beiden Bände auch die Sozialgeschichte der Alma mater Bambergensis zum Thema. Zu den Vorzügen der Studie zählt dabei, daß Professoren und Studierende gleichermaßen einbezogen werden. Berlin 2004 2 Bde., 1486 Seiten 14 Abbildungen 15 x 21 cm EUR 50,00 ISBN 3-931278-15-8 nach oben |
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